Hinweise für Autoren
1. Allgemeines
In Fo Neurologie & Psychiatrie hat drei wesentliche Heftbestandteile
- Kommentierte Literaturreferate im Journal Screen
- einen CME-Fortbildungsteil, bestehend aus einer Übersichtsarbeit, einer Kasuistik und CME-Fragen
- einen aktuellen Teil mit Pro-Contra-Foren, Editorials, Kongressberichten etc.
2. Auswahl der Publikationen für die Rubrik „Journal Screen“
Geeignet sind Beiträge, die für die Praxis besonders wichtige Ergebnisse darstellen. Zielgruppe sind dabei insbesondere alle in Praxis und Klinik tätigen Neurologen, Nervenärzte und Psychiater, nicht nur wissenschaftlich Tätige.
Ausgewählt werden Original- und Übersichtsarbeiten über Ursachen, Verlauf, Diagnose, Prävention, Behandlung, Versorgungsqualität bzw. Ökonomie von neurologischen Erkrankungen, die eine wesentliche Bedeutung für die klinische Praxis haben. Die Beiträge sollten bei Erscheinen in InFo Neurologie & Psychiatrie möglichst nicht älter als 6 Monate sein.
3. Hinweise zur Abfassung der Beiträge zum „Journal Screen“
Die ausgewählte Publikation muß wie folgt zusammengefasst und kommentiert werden:
3.1 Zusammenfassung
Die Zusammenfassung ist möglichst objektiv gewichtend zu erstellen und besteht aus folgenden Teilen:
Titel des Beitrags zum Journal Screen
Der Titel sollte knapp gehalten werden, wesentlich ist die Nennung des zentralen Themas, gegebenenfalls mit impliziertem Ergebnis bzw. der Studienart (z.B. Metaanalyse).
Vollständige Zitierung der Originalarbeit
Zitierung entsprechend Index Medicus (s. unten). Bitte Kopie der Originalarbeit beilegen!
Fragestellung
Darstellung des wesentlichen Anliegens der Arbeit in einem Satz.
Hintergrund
Darstellung des wissenschaftlichen Hintergrunds, der zu der geschilderten Fragestellung führte. Dieser Text sollte eine Kurzfassung der Einleitung der Originalarbeit darstellen.
Patienten und Methodik
Für die Evidenz des Beitrags relevante Details zu Studienplan, Patientenzuordnung, Randomisierung sowie der statistischen Auswertung.
Ergebnisse
Zusammenfassung der Ergebnisse der Originalarbeit unter Berücksichtigung des Behandlungsablaufs und der Nachbeobachtung.
Schlussfolgerungen
Zusammenfassung der Diskussion bzw. Schlußfolgerungen der Originalarbeit.
3.2 Kommentar
Dieser Abschnitt sollte eine objektive Bewertung und persönliche Stellungnahme zur Bedeutung der Arbeit mit folgenden Informationen enthalten und wie folgt aufgebaut sein (Umfang maximal 2000 Zeichen):
- Zusammenhang mit den bisherigen Erkenntnissen und der klinischen Praxis, in der die Resultate der Originalarbeit angewandt werden sollen.
- Wichtigste methodologische Probleme, die die Interpretation der Studienergebnisse beeinflussen, Evidenz!
- Übersetzung statistischer Angaben in die Praxis (etwa: statt „30% der Verumgruppe“ = „3 der 10 Studienteilnehmer“; oder: „20% Steigerung des Therapieerfolgs“ = „4 von 5 Patienten müssen Nebenwirkungen ohne Therapieerfolg in Kauf nehmen“).
- Empfehlungen hinsichtlich der klinischen Anwendung der Studienergebnisse, ggf. mit Berücksichtigung von Nutzen-Risiko-Aspekten, Kosten/Nutzen-Aspekten, bereits existenten Präparaten/Verfahren/Alternativen etc. eigenen praktisch-klinischen Erfahrungen.
- Ausblick und Querverweise auf relevante Literatur.
Literatur
Im Anschluss an den Kommentar können einige wenige (bis zu drei) weiterführende oder für die Fragestellung relevante Literaturstellen zitiert werden. Im Fall der Kasuistik kann das Literaturverzeichnis mehr Quellen umfassen. Das Literaturverzeichnis soll alphabetisch geordnet und numeriert sein. Bei bis zu 6 Autoren werden alle aufgeführt, bei mehr als 6 Autoren die ersten 3 plus et al.
Zitierweise
Zeitschriftenzitate:
Autoren mit nachgestellten abgekürzten Vornamen (ohne Punkte). Titel der Arbeit. Zeitschriftentitel (abgekürzt nach Index Medicus) Erscheinungsjahr; Bandzahl: erste und letzte Seite.
Beispiel: 16. Hayes DL, Wang PJ, Reynolds DM. Interference with cardiac pacemakers by cellular telephones. N Engl J Med 1997;336:1473–86.
Buchzitate:
Autorennamen, abgekürzte Vornamen. Titel der Arbeit. In: Herausgeber des Buches. Titel des Buches. Verlagsort, Verlag: Erscheinungsjahr: Seiten.
Beispiel:
17. Lison AE, Losse H. Interstitielle Nephritis. In: Riecker G, Hrsg.Therapie innerer Krankheiten, 8. Aufl. Berlin: Springer, 1997:229–31.
Der Gesamtumfang von Zusammenfassung, Kommentar und übrigen Angaben sollte bei maximal 3000 Zeichen liegen. Wichtig ist uns, dass der Autor sich auch um ein graphisches Element, eine Abbildung, Tabelle oder ein klinisches Bild zum Thema bemüht. Wenn ein solches Element vorhanden ist, sollte der Text 2800 Zeichen nicht überschreiten.
4. Hinweise zur Manuskriptabgabe
Es werden nur druckreife Manuskripte/Referate angenommen, die weder an anderer Stelle bereits erschienen noch gleichzeitig anderweitig zur Publikation eingereicht sind. Mit der Annahme erwirbt der Verlag das ausschließliche Verwertungsrecht im In- und Ausland und auf allen Medien. Die Autoren sind verpflichtet zu prüfen, ob Urheberrechte Dritter berührt werden (z.B. bei der Übernahme von Originalabbildungen und -texten).
Manuskripte müssen in deutscher Sprache eingereicht werden und sollten per E-Mail an die Schriftleitung geschickt werden:
E-Mail: infoneuro@uni-essen.de
Wichtig: Nutzen Sie bitte unbedingt die zugeteilte Manuskriptnummer (z.B.: „2055.doc“) zur Kodierung Ihres eingesandten Manuskriptes.
Überschneidungen und Datenverluste können auf diese Weise vermieden werden.
Die Datei sollte möglichst als rtf-, doc- oder txt-Format, Abbildungen sollten ggf. als tiff-, jpg oder eps-Dateien abgespeichert werden; Abbildungen sind als eigene Datei abzuspeichern.
Der Autor erklärt sich damit einverstanden, dass seine Arbeit vor der Drucklegung redaktionell überarbeitet wird. Neben Referaten und Kommentaren in der Rubrik „Journal Screen“ sind auch Beiträge zu den übrigen Rubriken willkommen.
Für zur Veröffentlichung angenommene Beiträge der Rubrik Journal Screen erhält der Autor pro Beitrag ein Honorar von EUR 100,– zuzüglich möglicher MWSt., die Abrechnung erfolgt jeweils nach Erscheinen.
Korrekturen
Korrekturen in den Druckfahnen sind auf Druck und sachliche Fehler sowie Auflösung von Blockaden ( ) zu beschränken. Die Korrekturfahnen sind bis zum jeweils gesetzten Termin mit der Druckreiferklärung an den Verlag zurückzuschicken. Gehen sie während dieser Frist nicht ein, wird das Einverständnis des Autors vorausgesetzt.

