Ausgabe 06/ 2010, S. 36
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Fortbildung | CME Psychiatrie

Warnsignale erkennen, Gefahr abwenden

Amok – ein Phänomen unserer Zeit?

Rudolf Egg, Wiesbaden

Amokläufe an Schulen sind keine spontanen Affekttaten, sondern meist lange geplant und gut vorbereitet. Die Entstehungszusammenhänge sind komplex, monokausale Erklärungsversuche greifen daher zu kurz.

Korrespondenzadresse
Prof. Dr. Rudolf Egg
Kriminologische Zentralstelle,
Viktoriastraße 35
D-65189 Wiesbaden,
Tel.: 0611/15758-0, Fax: 0611/15758-10
E-Mail: r.egg@krimz.de

Literatur

  1. Dilling, H., Mombour, W., Schmidt, M. H. & Schulte-Markwort, E. (2004). Internationale Klassifikation psychischer Störungen. ICD-10 Kapitel V (F). Diagnostische Kriterien für Forschung und Praxis. Bern u. a.: Huber.
  2. Scheithauer, H. & Bondü, R. (2008). Amoklauf. Wissen was stimmt. Freiburg: Herder.
  3. Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (2007). Amoktaten - Forschungsüberblick unter besonderer Beachtung jugendlicher Täter im schulischen Kontext. Düsseldorf: LKA (auch als Internet-Publikation unter www.lka.nrw.de).
  4. Moore, M., Petrie, C., Braga, A. & McLaughlin, B. (Eds.) (2003). Deadly lessons. Understanding Lethal School Violence. Washington, D.C.: The National Academies Press.
  5. Vossekuil, B., Fein, R., Reddy, M., Borum, R. & Modzeleski, W. (2002). The Final Report and Findings of the Safe School Initiative: Implications for the Prevention of School Attacks in the United States. Washington, D.C.
  6. Bannenberg, B. (2010). Amok. Ursachen erkennen - Warnsignale verstehen - Katastrophen verhindern. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus.
  7. Hoffmann, J. & Wondrak, I. (2007). Amok und zielgerichtete Gewalt an Schulen. Früherkennung, Risikomanagement, Kriseneinsatz, Nachbetreuung. Frankfurt: Verlag für Polizeiwissenschaft.
  8. Robertz, F. J. (2004). School Shootings. Über die Relevanz der Phantasie für die Begehung von Mehrfachtötungen durch Jugendliche. Frankfurt: Verlag für Polizeiwissenschaft.
  9. Hessisches Kultusministerium, Hessisches Ministerium des Innern und für Sport (Hrsg.) (2007). Handeln in Krisensituationen. Ein Leitfaden für Schulen. Wiesbaden.

Weiterführende Literatur

  1. Landesregierung Baden-Württemberg (Hrsg.) (2009). Expertenkreis Amok. Konsequenzen aus dem Amoklauf in Winnenden und Wendlingen am 11. März 2009
  2. Lübbert, M. (2002). Amok. Der Lauf der Männlichkeit. Frankfurt: Verlag für Polizeiwissenschaft.
  3. Robertz, F. J. & Wickenhäuser, R. (2007). Der Riss in der Tafel. Amoklauf und schwere Gewalt in der Schule. Heidelberg: Springer Medizin Verlag.