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Locked-in-Syndrom: Gefangener im Kerker des eigenen Körpers
Zusammenfassung:
In seinem ersten Leben war Rom Houben ein erfolgreicher Kampfsportler gewesen. Er hatte in Lüttich Ingenieurswissenschaften studiert und konnte vier Sprachen sprechen. Bis er 1983 mit seinem Auto verunglückte. Das Herz blieb stehen – sein Gehirn blieb ohne Sauerstoff. Rom Houben war klinisch tot. Die Rettungssanitäter reanimierten ihn. Aber weil er keine Reaktionen mehr zeigte, ordnete man ihn als Wachkoma-Patienten der hoffnungslosen Art ein. Ein Irrtum. Rom Houben war gelähmt, aber bei Bewusstsein. Niemand hörte seine lautlosen Schreie. 23 Jahre nicht. Dann wurde er entdeckt. Wie konnte so etwas passieren?
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