Ausgabe 05/ 2009, S. 48
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Stammzelltherapie bei Multipler Sklerose: Schon jetzt eine Reservetherapie bei aggressivem Verlauf?

Zusammenfassung:

Die verfügbaren Therapien der Multiplen Sklerose (MS) wirken im Wesentlichen auf die Entzündung der frühen Krankheitsphase, insbesondere bei der schubförmig remittierenden Verlaufsform. Ihre exakten Wirkweisen auf das Immunsystem sind dabei nur eingeschränkt verstanden. Zudem sind sie hinsichtlich der Entzündungsaktivität sowohl nach klinischen (Schubrate) als auch nach radiologischen Kriterien (neue T2- oder gadoliniumpositive Läsionen im MRT) lediglich partiell wirksam. Therapieversagen und Kriterien der Therapieoptimierung (Zeitpunkt, Schubrate, Behinderungsprogression) sind für die MS-Therapie nur unscharf definiert. Sie orientieren sich im klinischen Alltag an den Zulassungskriterien der in Frage kommenden Substanzen, die wiederum nicht immer den Einschlusskriterien der pivotalen Studien entsprechen.


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